Kein Center- und dann?

Was der Bezirk braucht findet man auf Seite 80 im Entwicklungskonzept soziale und grüne Infrastruktur vom 21.6.2016:

entwicklungskonzept_soziale-und-gruene-infrastruktur

Vermutlich gibt es Jugendliche und Senioren deren Finanzmittel ausreichen um ein Shoppingcenter als Freizeiteinrichtung zu nutzen und Menschen deren Kulturbedarf sich im Hören von Fahrstuhlmusik erschöpft. Wir aber weigern uns daran zu glauben, daß dies auf die Mehrzahl der Menschen in unserem Bezirk zutrifft. In den Bereichen Senioren, Jugendliche und Kultur ist also (dringender) Handlungsbedarf angezeigt, dies ist dem Bezirk auch bekannt, also schaffen wir das notwendige Planungsrecht um diese Defizite zu beseitigen. Der Bebauungsplan muß angepaßt werden. Ist eigentlich ganz einfach.;)

Also fleissig weiter unterschreiben und verteilen: Die Petition auf Change.org

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Unsere Petition auf change.org

tztnyghrdknnbuo-800x450-nopadWas lange währt… Nun ist Sie online, unsere Petition für eine bürgerfreundlichge Nutzung des alten Schlachthofes. Helft uns, die Politiker und Behörden wachzurütteln und endlich die Stadtplanung wieder aktiv zu gestalten statt nur dabei zuzusehen, wie unsere Stadt verschandelt wird. Der veraltete Bebauungsplan gehört dringend überholt, das passiert aber nur bei „öffentlichem Interesse“, also wenn möglichst viele Menschen sich dafür einsetzen: also teilt und verschickt fleißig ! Jede Unterschrift zählt.

Hier gehts zu unserer  Petition auf change.org

Oder als Kurzlink: http://tinyurl.com/nichtnochncenter

Die A100 – und was hat das mit uns zu tun?

a100-karte

Vielen Dank an die Kollegen von der Ini „A100stoppen“ für die Karte.

Im Zuge der Recherche zur Verkehrsproblematik sind wir auch darauf gestoßen, dass im Verkehrsgutachten von 1994 (Masuch & Olbricht) zum Alten Schlachthof die Thaerstraße als Zubringer zur geplanten Bundesverkehrsstraße A100 geführt wird.
In dem Dokument wird von einer Verkehrsbelastung des gesamten Gebiets (bis Eldenaer /Ecke Pettenkofer) von täglich 14.700 Fahrten ausgegangen. Derzeit sind es knapp 8.000 plus die 10.000 für das geplante Center. Wo dann die Fahrzeuge langfahren werden, die den Stau an der Storkower/ Ecke Landsberger vermeiden wollen, ist leicht vorstellbar.
Offenbar will ja zumindest die SPD den Ausbau der A100, sonst müssten Sie das Thema nicht aus den Koalitionsverhandlungen ausschließen, da die Linken den Weiterbau ablehnen.
Der 17. Bauabschnitt wird seit über 20 Jahren geplant. Vermutlich wird er irgendwann kommen – wenn eine „Koalition der Willigen“ in Berlin regiert. Vermutlich schon allein deswegen, weil es keinen Sinn macht, die Autobahn an der bereits heillos überlasteten Frankfurter Allee enden zu lassen. Die Grenzwerte aller Abgase werden dort schon heute regelmäßig überschritten.
Wenn wir also davon ausgehen, dass zumindest die Möglichkeit besteht, dass die A100 bis zur Storkower Straße weitergebaut wird, dann wird die Öffnung der Otto-Ostrowski Straße zur Landsberger von einem Ärgerniss zu einem echten Problem.
Deshalb haben wir uns mit der Initiative “A100 stoppen” getroffen und uns gegenseitig bekannt gemacht. Es liegt in der Natur ihrer Initiave optimistisch zu sein, die A100 bereits vor der Spreeüberquerung stoppen zu können. Aber natürlich wissen sie auch, dass (wenn eine Sache seit 20 Jahren geplant ist) man einen sehr langen Atem braucht, um sie wieder zurückzudrehen.
Uns geht es ja mit unserem antiken Bebauungsplan nicht viel anders…